Das machen wir
Die Stadtverwaltung verbessert die Nachhaltigkeit ihrer IT-Infrastruktur schrittweise und richtet deren Entwicklung an den Zielen der kommunalen Klimaneutralitätsstrategie aus. Dabei werden sowohl technische Effizienzmaßnahmen als auch organisatorische Aspekte des IT-Betriebs berücksichtigt.
Im Fokus stehen insbesondere:
- IT-Infrastruktur in den Rechenzentren (z. B. Server, Storage, Netzwerktechnik) einschließlich energieeffizienter Beschaffung, optimierter Auslastung und angemessener Nutzungsdauer.
- IT-Arbeitsplatzgeräte außerhalb der Rechenzentren, etwa Workstations, Notebooks, Tablets, Smartphones, Drucker und weitere Peripherie, ebenfalls mit Blick auf nachhaltige Beschaffung und Nutzung.
- Software und IT-Architekturen, z. B. durch effizientere Anwendungen, Konsolidierung, Virtualisierung und Optimierung von Datenbanken und Systemarchitekturen.
- Betriebsnahe technische Anlagen außerhalb der Rechenzentren, soweit sie für den IT-Betrieb relevant sind.
- Arbeitsorganisation, etwa mobiles Arbeiten, reduzierte Dienstreisen und optimierte Arbeitswege.
- Sensibilisierung der Mitarbeitenden für einen ressourcenschonenden Umgang mit digitaler Infrastruktur.
Bereits heute werden Emissionsminderungen aus Effizienzmaßnahmen in den städtischen Rechenzentren ausgewiesen. Diese ergeben sich insbesondere aus technischen Optimierungen und Anpassungen von Betriebs- und Sollwerten, die den Stromverbrauch der IT-Infrastruktur reduzieren. Die Einsparungen werden anhand der Emissionsfaktoren des deutschen Strommix bilanziert.
Die nachhaltige Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur wird fortlaufend überprüft und um weitere Maßnahmen ergänzt.