Das machen wir
Im Rahmen des Ausbaus von Erneuerbaren Energien wird der Photovoltaik-Ausbau auf Kölner Freiflächen durch die RheinEnergie vorangetrieben. Im Zuge der laufenden Erarbeitung des Photovoltaik-Freiflächenkatasters sind zwei Potenzialflächen mit einer erwarteten Leistung von über 36 MWp identifiziert worden, welche sich im Eigentum der Stadt Köln befinden. Köln-Rondorf (BAB 555): ca. 10 Hektar, Projektentwicklung bereits initiiert, Bauantragseinreichung ab 2024 geplant. Köln-Dünnwald (BAB 3): rund 40 Hektar Potenzialfläche zwischen Autobahn und Bahnlinie Richtung Leverkusen, ggf. Erweiterung durch angrenzende private Grundstücke; die genaue Größe und Leistung sind daher noch grob geschätzt. Nach der Flächensicherung und Klärung der Verfügbarkeit übernimmt die RheinEnergie die Projektentwicklung, einschließlich der Einreichung von Bauanträgen und der Einholung von Genehmigungen. Ergänzend wird ein Genehmigungsprozess für Photovoltaik-Freiflächenanlagen entwickelt, der zunächst in Pilotprojekten erprobt und anschließend standardisiert werden soll. Dabei werden auch biodiverse Anlagen sowie Agri-Photovoltaik berücksichtigt, die eine kombinierte Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und Energiegewinnung ermöglichen. Darüber hinaus prüft auch der Kölner Flughafen im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie die Nutzung von Freiflächen für Agri-PV, um zusätzliche Potenziale für erneuerbare Energien zu erschließen.