Klimafreundliche Ernährung
Das Handlungsfeld umfasst Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen durch eine nachhaltige Gestaltung von Ernährung und Gemeinschaftsverpflegung. Zentrale Ansatzpunkte sind die Umstellung kommunaler Mensen auf regionale, saisonale und stärker pflanzenbasierte Angebote, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung sowie Zielvorgaben für klimafreundliches Catering. Informations-, Bildungs- und Mitmachangebote unterstützen Bürger*innen dabei, klimafreundliche Ernährungsgewohnheiten im Alltag zu etablieren.
Regionale Landwirtschaft und innovative Anbauformen
Zur Stärkung regionaler Wertschöpfung und resilienter Versorgung fördern Kommunen nachhaltige und innovative Formen der Lebensmittelproduktion, etwa Urban Gardening, Agroforstsysteme oder solidarische Landwirtschaft. Dies erfolgt durch Flächenbereitstellung, finanzielle Förderung, Beratung, Vernetzung sowie durch Unterstützung regionaler Vermarktungs- und Vertriebsstrukturen.
Natürliche CO₂-Senken und nachhaltige Landbewirtschaftung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt und Ausbau natürlicher CO₂-Senken. Dazu zählen Baumpflanzungen im Stadtgebiet, Aufforstung, naturnahe und nachhaltige Waldbewirtschaftung sowie die Wiedervernässung organischer Böden. Kommunen unterstützen Land- und Waldbesitzer*innen durch Beratung, Förderung, Schulungen und Austauschformate und stärken so langfristig Klimaschutz, Biodiversität und Resilienz.
Flächenschutz, Renaturierung und Zielsteuerung
Kommunen verfolgen eine flächenschonende Entwicklung mit dem Ziel einer Netto-Null-Neuversiegelung. Ungenutzte oder versiegelte Flächen werden renaturiert, aufgeforstet oder für nachhaltige Nutzungen aufbereitet. Ergänzend werden klare Zielvorgaben für Ernährung und Landnutzung definiert und regelmäßig über Monitoring überprüft.
