Das machen wir
Im Hinblick auf den Klimaschutz sind besonders folgende strukturelle, informative und beteiligungsorientierte Schwerpunkte des Zero-Waste-Konzeptes relevant, welche die Reduktion von Abfall durch bewusst nachhaltigere Konsumgewohnheiten lenken.
1. Anlaufstellen Aufbau eines zentralen Gebrauchtwarenkaufhauses („Ort gegen Verschwendung“ / „Circular Mall“) mit Second-Hand-Angeboten, Repair-Cafés, Upcycling-Workshops, Tauschbörsen, Bildungsangeboten, Ausstellungen und abfallarmer Gastronomie. Einrichtung von dezentralen Anlaufstellen wie Tauschregalen, Fundusverkäufen, „Bibliotheken der Dinge“ und Wertstoffannahmestellen (Bioabfall, Papier, Metalle), um in allen Quartieren niedrigschwellige Abgabemöglichkeiten zu schaffen. Informations- und Beratungsangebote für Unternehmen in Kooperation mit IHK, HWK und KölnBusiness, um Verpackungsreduktion und Zero-Waste-Strategien in der Wirtschaft zu verankern.
2. Mitmachangebote & Wettbewerbe Durchführung von Zero-Waste-Kunst- und Kulturformaten wie Wettbewerben oder Festivals, die kreative Zugänge eröffnen und alternative Nutzungen von Abfällen sichtbar machen. Beteiligungsformate wie Tausch- und Repair-Aktionen, DIY-Workshops oder Nachbarschaftsmärkte („Zero-Waste-Märkte“) ermöglichen es Bürger*innen, Abfallvermeidung praktisch auszuprobieren. 3. Informationsveranstaltungen Zentrale Zero-Waste-Festivals mit Workshops, Gesprächsrunden und abfallarmer Gastronomie. Lokale Veranstaltungen in den Veedeln (z. B. Wochenend- und Nachbarschaftsfeste) mit Beratung, praktischen Angeboten, Sperrmülltausch, Mehrwegnutzung und kurzen DIY-Workshops. Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen (Schulen, Jugendzentren, Universitäten, Betriebe, öffentlicher Raum) mit ergänzenden Beratungsstellen und einem pädagogischen „Zero-Waste-Team“.
3. Kostenlose Biotonne Pilotprojekt zur kostenlosen Biotonne: Ziel ist eine bessere Abfalltrennung und die Reduzierung der Restmüllmengen durch Anreize im Alltag.
4. Vorgaben zur Verpackungsreduktion Entwicklung von Verpackungsvorgaben für kommunale Veranstaltungen: Einsatz von Mehrwegangeboten als Standard und Prüfung einer Mehrwegpflicht für Events im öffentlichen Straßenland.
5. Erstellung von Leitfäden, mehrsprachigen Recyclingtipps und praxisnahen Empfehlungen für Veranstalter*innen.